„Das Spargesetz verkennt in gefährlicher Weise die strukturelle Bedeutung der Universitätsklinika. Pauschale Kürzungen mögen kurzfristig attraktiv erscheinen – sie sind jedoch politisch kurzsichtig. Wer die wirtschaftliche Basis der Universitätsklinika schwächt, trifft nicht nur die Krankenversorgung, sondern gefährdet zugleich Innovation, Fachkräftegewinnung und internationale Wettbewerbsfähigkeit. Gerade in einer Zeit, in der Deutschland seine Position als führender Wissenschaftsstandort behaupten und sich zudem resilient auf Krisen und Konflikte machen will, wirkt diese undifferenzierte Sparlogik wie ein Standortrisiko mit Ansage. Reformen sind notwendig, aber sie müssen differenzieren und umstrukturieren. Sie müssen stärken, was Zukunft schafft, nicht schwächen, was sie trägt.“