„Die Roadmap zur Biotechnologie der Hightech Agenda setzt an den wichtigen Stellschrauben an: Sie stärkt die enge Verzahnung von Forschung, klinischer Anwendung und Innovation. Die Erforschung und Entwicklung von Innovationen beginnt überwiegend an Universitätsklinika. Dort werden grundlegende wissenschaftliche Erkenntnisse gewonnen, Studien durchgeführt und innovative Ansätze unter kontrollierten Bedingungen erprobt. Universitätsklinika verfügen über die notwendige Nähe zur Grundlagenforschung sowie über die klinische Expertise, um neue Methoden überhaupt erst zu entwickeln und zu validieren.
Das Modellvorhaben zur umfassenden Diagnostik und Therapiefindung mittels Genomsequenzierung bei seltenen und onkologischen Erkrankungen kann als Blaupause für die strukturierte Einführung innovativer Verfahren in die Regelversorgung dienen.
Es ist zu begrüßen, dass ein nationales Kompetenznetzwerk der Universitätsklinika etabliert werden soll, damit exzellente Versorgungsqualität deutschlandweit verfügbar wird. Das Netzwerk Universitätsmedizin (NUM) leistet hierzu einen wichtigen Beitrag und unterstreicht die Bedeutung vernetzter Forschungs- und Versorgungsstrukturen für die Medizin der Zukunft.
Dass die Bundesregierung zugleich gezielt auf Gen- und Zelltherapien als Schlüsseltechnologien der personalisierten Medizin setzt, ist ein wichtiges Signal für Patientinnen und Patienten mit bislang schwer behandelbaren Erkrankungen – und für die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland.“
Kontakt:
Barbara Ogrinz
Verband der Universitätsklinika Deutschlands e.V.
Tel.: +49 (30) 394 05 17-25
E-Mail: ogrinz@uniklinika.de
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