Die Lage

Pflege in den Universitätsklinika

„Guten Abend, Frau Merkel, mein Name ist Alexander Jorde. Ich mache eine Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger. (…) Die Pflege ist so überlastet und Sie sind seit 12 Jahren an der Regierung und haben in meinen Augen nicht viel für die Pflege getan. (…)“

Das sei nicht haltbar – in einem Land wie Deutschland müsse es möglich sein, mehr Geld in die Pflege zu stecken. Mit diesen Worten konfrontierte ein junger Mann im September 2017 während des Bundestags-Wahlkampf in der „ARD-Wahlarena“ die CDU-Vorsitzende und Bundeskanzlerin Angela Merkel mit dem Thema „Pflege“. Es waren auch seine Äußerungen, die die Kranken- und Altenpflege in der 19. Legislaturperiode zu einem politischen Thema von höchster Priorität gemacht haben.

Inzwischen hat Gesundheitsminister Jens Spahn den Referentenentwurf für ein „Pflegepersonal- Stärkungsgesetz (PpSG)“ vorgelegt. Hiermit sollen zusätzliche Pflegestellen in Kliniken und Heimen finanziert werden. Mit dem Gesetz sollen spürbare Verbesserungen im Alltag der Pflegekräfte durch eine bessere Personalausstattung und bessere Arbeitsbedingungen in der Kranken- und Altenpflege erreicht werden. Eine konkrete Maßnahme ist die Herausnahme der Pflegekosten aus dem Fallpauschalensystem der Krankenhausvergütung.

Allein an den 33 Universitätsklinika in Deutschland sind über 43.000 Pflegefach- und Pflegehilfskräfte beschäftigt. Die Universitätsklinika engagieren sich mit ihren Pflegeschulen und Pflegeakademie überdurchschnittlich für die Ausbildung der Pflegekräfte von morgen und haben erste Studiengänge für eine stärkere Akademisierung der Pflege etabliert. Die Universitätsklinika setzen sich seit Jahren dafür ein, dass die Ausbildung und der Berufsalltag von Pflegekräften der wachsenden Bedeutung der Pflege im Gesundheitssystem gerecht werden. Diese besondere Aufgabe hat der Pflege-Auszubildende Alexander Jorde treffend der Bundeskanzlerin so erklärt:

Pfleger begleiteten Menschen jeden Alters und auch jeder sozialen Schicht in extremen Lebenssituationen – von der Geburt bis zum Tod. Es gebe eigentlich keinen Beruf, der vielfältiger sei.


Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.

 

 

 

 

Pflegepersonal pro Krankenhaus

Pflegepersonal pro Krankenhaus

 

Themen, die Sie auch interessieren könnten