Hochschulambulanzen

Hochschulambulanzen sichern die ambulante Versorgung, wo andere an ihre Grenzen stoßen

Die Ambulanzen an den Universitätsklinika leisten einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der ambulanten Versorgung in Deutschland. Das gilt vor allem für schwere, komplexe und seltene Krankheiten. Hochschulambulanzen bieten hochwertige Leistungen an, die oftmals nicht von niedergelassenen Fachärzten erbracht werden können.

Ursprünglich auf Forschung und Lehre beschränkt, werden die Hochschulambulanzen immer wichtiger: Sie verfügen über die notwendigen Technologien, medizinische Kompetenz und Erfahrung sowie Spezialisten aus den unterschiedlichen Fachrichtungen. Sie bieten modernste Diagnostik und Behandlungsformen. Im Bedarfsfall stehen Spezialisten mehrerer Fachrichtungen zur Verfügung – und mit ihnen das Fachwissen und die Erfahrung aus nationalen und internationalen Forschungsprojekten.

Der AOK Krankenhaus-Report 2015 weist die enorme Nachfrage nach dem Wissen und der Kompetenz der Hochschulambulanzen am Beispiel seltener Erkrankungen eindrücklich aus. Ohne die Vielfalt der Spezialsprechstunden in den Hochschulambulanzen könnten zahlreiche Patienten mit seltenen Erkrankungen nicht ausreichend behandelt werden. Im Jahresdurchschnitt werden in deutschen Universitätsklinika mittlerweile bis zu sieben Millionen Patienten nach aufwändigen Diagnoseverfahren und mit modernsten medizinischen Geräten sowie innovativen Medikamenten ambulant behandelt.

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