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02/2016 Newsletter

Psychische Erkrankungen

Angemessene Vergütung sicherstellen

Die Bundesregierung will die Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen verbessern. Daher will sie auf die Umstellung auf ein Einheitspreissystem verzichten und eine bedarfsgerechte Personalausstattung gewährleisten. Der VUD unterstützt dies ausdrücklich. Damit die Krankenhäuser aber wirklich angemessene Budgets verhandeln können, braucht es verlässliche Finanzierungsregelungen. Hier bleibt der nun vorliegende Gesetzentwurf zu unverbindlich. Klarstellungen sind erforderlich.
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Krankenhausreform

Umsetzung stockt – Finanzhilfen bleiben aus

Gesetzliche vorgeschriebene Fristen werden gerissen Die Große Koalition trat mit dem Ziel an, die besonderen Aufgaben der Uniklinika und der Kliniken der Maximalversorgung besser zu vergüten. Erste Regelungen wurden mit dem Krankenhausstrukturgesetz (KHSG) und dem GKV-Versorgungsstärkungsgesetz (GKV-VSG) verabschiedet. Deren Umsetzung steckt aber in der Selbstverwaltung fest. Statt Finanzhilfen stehen den Uniklinika sogar Budgetkürzungen bevor, zum Beispiel 33 Millionen Euro durch die jüngst beschlossene Abwertung von Sachkosten im Fallpauschalensystem.
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Innovationsforum 2016

Mit Teamgeist und nachhaltiger Finanzierung zum Erfolg

Beim Innovationsforum der Deutschen Hochschulmedizin fordert der Gesundheitsminister mehr Mannschaftsdenken und verspricht angemessene Ausstattung.

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe hat beim Innovationsforum der Deutschen Hochschulmedizin zu mehr Teamgeist aufgerufen. Der sei nötig, um den Herausforderungen der Zukunft auch weiterhin gewachsen zu sein. Themen wie Antibiotika-Resistenzen, der Kampf gegen Seltene Krankheiten oder Volksleiden, sowie die Herausforderungen durch den  demographischen Wandel seien nur gemeinsam zu lösen. Eine der Voraussetzung dafür sei, so Gröhe, eine angemessene Ausstattung der Hochschulmedizin, die eine nachhaltige Finanzierung sicherstelle.
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Innovationspreis 2016

Innovationspreis für neuen Therapieansatz bei Knochenmarkerkrankung

Der mit 10.000 Euro dotierte Innovationspreis der Deutschen Hochschulmedizin e.V. geht in diesem Jahr an Priv.-Doz. Dr. med. Rebekka K. Schneider-Kramann von der Uniklinik RWTH Aachen.
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VUDialoge

Interview mit Frau Professor Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung

Welche Bedeutung haben für Sie die 33 deutschen Uniklinika und ihre 180.000 Mitarbeiter für das deutsche Gesundheitssystem und den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Deutschland?

Die Universitätsklinika - und damit sind alle Beschäftigten dort gemeint – sind für das  deutsche Gesundheitssystem für Forschung und Wissenschaft im medizinischen  Bereich ganz, ganz entscheidend. Zum einen werden dort die Ärztinnen und Ärzte  der Zukunft ausgebildet, zum anderen sind es die Einrichtungen an denen Forschung  geschieht, aber auch Translation. Das heißt, dass sehr schnell, das was man dort  erarbeitet, möglichst schnell am Krankenbett zu finden ist und die Patienten in den  Genuss der Forschungsergebnisse kommen. Das ist am besten möglich im Bereich  der universitären Medizin.
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